Kinderfahrrad kaufen ‒ Kaufberatung Größe

Es kommt oft vor, dass Fahrräder, die typbedingt einen kleineren Rahmen haben, als Kinderfahrräder genutzt werden. Dies liegt an sich nahe, da solche Fahrräder durch die geringere Größe Kindereigenschaften suggerieren. Meist ergeben sich daraus aber Nachteile für das Kind. Nicht alle kleinen Räder sind für Kinder geeignet.
Einige Mountainbike-Modelle verfügen zum Beispiel über Rahmen in sehr niedriger Höhe, die eventuell schon für die Körpergröße von Neun- oder Zehnjährigen passend eingestellt werden könnten. Hier wird allerdings nicht bedacht, dass die Sitzposition für ein Kind in diesem Alter viel zu gestreckt und der Lenker viel zu niedrig angebracht ist. Kinder bis zum Alter von circa 12 Jahren sollten mit einer eher aufrechten, ergonomischen Oberkörperhaltung auf dem Rad sitzen.
Kinder würden auch gern ein bmx-Rad kaufen um es im Alltag zu nutzen. Diese sind aber reine Sportgeräte, deren Rahmengeometrie, Übersetzung und sonstige Ausstattung für den Einsatz als Kinderfahrrad gänzlich ungeeignet sind. Das BMX sollte nur von älteren Kindern (ab acht oder neun Jahre) gefahren werden, wenn sie im Umgang mit einem normalen Kinderfahrrad schon sehr sicher sind.

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Kinderfahrrad Größe

Die Größe eines Kinderfahrrads bestimmen

Größentabelle Kinderfahrräder


12 Zoll
14 Zoll
16 Zoll
18 Zoll
20 Zoll
Alter/Jahre
2-3
3-4
4-5
5-6
6-8
Körpergröße/cm
85-100
100-105
105-110
110-120
120-130
Schrittlänge/cm
40-50
    44-51
50-55
55-60
55-65

Kinderfahrräder finden Sie mit den Radgrößen von 12, 14, 16, 18 und 20 Zoll. Modelle mit kleinen Raddurchmessern haben für gewöhnlich auch kleinere Rahmen und sind etwas leichter. Für kleinere Kinder eignen sich daher am ehesten 12-, 14- oder 16-Zoll-Räder. Normal gebaute fünf- bis sechsjährige Kinder kommen üblicherweise mit 18- oder 20-Zoll-Rädern gut klar. Lassen Sie Ihr Kind vor dem Kauf möglichst ausgiebig Probe fahren. Ein Rad in der falschen Größe ist seinen Preis nicht wert.

Rahmen eines Kinderfahrrades

Der Rahmen sollte bei Kinderfahrrädern einen möglichst niedrigen Durchstieg haben, damit Ihrem Kind das Auf- und Absteigen nicht unnötig schwer gemacht wird. Auch die Rahmengröße sollte für Ihr Kind passend ausgewählt werden. Es muss möglich sein, den Sattel so einzustellen, dass beide Füße (nicht nur die Fußspitzen) Ihres Kindes den Boden erreichen. Dies gibt Ihrem Kind die nötige Sicherheit, wenn das Fahrrad steht oder es plötzlich absteigen muss.
Verlassen Sie sich nicht auf die Altersangaben von Herstellern. Kinder haben unterschiedliche Größe und Körperbau. Lassen Sie Ihr Kind vor dem Kauf eines Kinderfahrrades ausgiebig Probe sitzen.
Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über den Fahrradmarkt in Ihrer Region. So finden Sie einen kompetenten lokalen Fahrradhändler, der Sie beim Kauf des richtigen Kinderrades fachmännisch unterstützt. 

Kinderrad Rahmen

Schaltung und Bremsen

Schaltung beim Kinderfahrrad
Für das Radfahren Lernen kann ein Kinderfahrrad ohne Schaltung die beste Wahl sein, da das Radfahren nicht noch durch einen weiteren Aspekt (den des Schaltens) verkompliziert wird. Spätestens aber wenn kleinere Strecken gefahren werden, ist die Übersetzung des Rades oft nicht mehr ausreichend, und ein Fahrrad mit Gangschaltung muss her.
Es ist empfehlenswert, beim ersten Kinderfahrrad keine Kettenschaltung, sondern eine Nabenschaltung zu verwenden. Drehschaltgriffe können zum Beispiel von vielen Kindern problemlos bedient werden. Hersteller wie Shimano und SRAM haben hier vornehmlich 3- und 7-Gang-Schaltungen im Programm. In flachen Gegenden dürften Dreigangschaltungen bereits ausreichen, aber mehr Gänge eröffnen natürlich ganz andere Möglichkeiten bei Steigungen. Allerdings hat diese Technik ihren Preis und die Beratung vom Händler vor Ort hilft meistens Kosten sparen.

Bremsen beim Kinderfahrrad
Beim ersten Kinderrad sind eine Rücktritt- und eine Handbremse empfehlenswert. Zwei Handbremsen überfordern Kinder am Anfang oft. Wichtig ist, dass die Handbremse mit geringem Kraftaufwand gezogen werden kann und die Bremshebelreichweite individuell passend für das Kind eingestellt werden kann. Lassen Sie Ihr Kind den Bremshebel ausprobieren. Er sollte im Idealfall mit dem zweiten Fingerglied erreichbar sein, wenn der Daumen den Griff am Lenker umfasst. Bei guten Bremsen ist es sogar möglich, die Position zu verstellen. Falls das einen höheren Preis hat, wird der durch zusätzliche Sicherheit gerechtfertigt. Ihr lokaler Fachhandel berät Sie gern. Verschaffen Sie sich hier eine Übersicht über den Fahrradmarkt in Ihrer Region.

Zusammenfassung der Kaufberatung Kinderrad
Kinderrad im Straßenverkehr
  • kindgerechte Sitzhaltung
  • passende Rahmengröße
  • Rahmen mit niedrigem Durchstieg
  • Nabenschaltung
  • Rücktrittbremse
  • leichtgängige Handbremse mit korrekter Bremshebelreichweite


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