Jugendfahrrad kaufen ‒ Kaufberatung

Mit der Einschulung wird für die Kinder das zielgerichtete Fahren und die Nutzung des Fahrrads im Straßenverkehr immer wichtiger. Das Rad wird nicht mehr so sehr spielerisch genutzt, sondern eher zur Fahrt in die Schule oder ins Kino, Sport- und Freizeitaktivitäten zum Besuch von Freunden und so weiter. Auch rechtlich gesehen ändert sich ab dem zehnten Geburtstag etwas: Jugendliche dürfen nicht mehr auf Gehwegen fahren, und das Fahrrad muss den Anforderungen der Straßenverkehrsordnung entsprechen: Es muss eine Beleuchtungsanlage, Front-/Rück-/Speichenstrahler, zwei unabhängige Bremsen und eine Klingel haben.
Eins der wichtigsten Kriterien für Jugendliche beim Kauf eines Fahrrads ist, dass es „cool“ aussehen soll. Die Fahrradhersteller berücksichtigen dies beim Jugendfahrrad-Design und verwenden gern dicke Reifen, verkürzte Schutzbleche, auffällige Federgabeln usw., damit sie Mountainbikes ähnlich sehen. Oft ist dies für den eigentlichen Nutzungszweck des Fahrrad gar nicht so sinnvoll und auch nicht kindgerecht, was die Ergonomie angeht.
Die meisten Kinder und Jugendlichen sind zum Beispiel mit wirklicher Mountainbike-Technik überfordert. Wägen Sie beim Fahrradkauf also gut ab, was sinnvoll ist und suchen Sie einen Kompromiss zwischen „coolem“ Design und ausgewogener Ergonomie und Sicherheit. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick über den regionalen Fahrradhandel. So finden Sie einen kompetenten lokalen Fachhändler, der Sie kompetent beim Kauf eines Jugendfahrrades beraten kann und Ihnen die Möglichkeit für einen Qualitäts- und Preisvergleich bietet.

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Jugendfahrrad cool

Hersteller von Jugend-Bikes

Auch bei den Kids beliebte Jugendfahrräder sind zum Beispiel die der Marken Vermont, Cube und Serious. Oft sehen sie Mountainbikes sehr ähnlich, haben aber eine kindgerechte Rahmengeometrie und sind unter dem Gesichtspunkt der Ergonomie besser für Jugendliche geeignet als reine Mountainbikes. Sie erfüllen die gesetzlichen Anforderungen an Beleuchtung, Reflektoren etc. und bieten einen guten Sicherheitsstandard. Damit eignen sie sich nicht nur für Abenteuer im Gelände, sondern auch für Ausflüge und den täglichen Einsatz im Straßenverkehr.

Beim Kauf auf den Rahmen achten

Für junge Radfahrer und -fahrerinnen bis zu einem Alter von 10 Jahren ist oft ein Rahmen mit Durchstieg am besten geeignet. Es ist nicht nötig, dass dieser Durchstieg so tief wie bei Anfängern ist, aber er sollte immer noch tief genug sein, um ein problemloses Auf- und Absteigen zu gewährleisten. Zwischen dem Oberrohr und dem Schriff sollte genug Freiraum sein, so dass der oder die Jugendliche mit beiden Beinen auf dem Boden stehen kann, ohne den Rahmen zu berühren (10 cm Freiraum dürften hier ausreichen).
Achten Sie beim Kauf auch darauf, dass die Sattelhöhe so eingestellt werden kann, dass beide Füße des Jugendlichen mit den Fußsohlen den Boden erreichen. Falls der Junge oder das Mädchen bereits über einen gut geschulten Gleichgewichtssinn verfügt und sich sicher genug fühlt, kann es auch ausreichen, wenn die Fußballen den Untergrund berühren.
Nehmen Sie sich Zeit für ein ausgiebiges Probesitzen und -fahren, und holen Sie sich fachmännische Beratung in Ihrem lokalen Fahrradfachhandel. Hier können Sie sich einen Überblick über den Fahrradmarkt in Ihrer Gegend verschaffen und Preise vergleichen.

Jugenrad Rahmen
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Schaltung beim Jugendfahrrad
Gangschaltung  Jugenrad

Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren sind meist mit einer Nabenschaltung am besten bedient, da sie leicht zu bedienen, robust und wartungsarm ist. Drei Gänge sind in vorwiegend ebenem Gelände meist ausreichend. Das Fahren mit sieben Gängen macht aber mehr Spaß und erleichtert das Anfahren und die Fahrt bei Anstiegen, insofern kann der Kauf eines Rades mit so einer Gangschaltung sinnvoll sein, auch wenn der Preis etwas höher liegt.
Kettenschaltungen sind eher für ältere Jugendliche geeignet, die sportlich ambitionierter sind und das Fahrradfahren schon gut und sicher meistern.

Bremsen beim Junior-Fahrrad



Meist sind die Jugendlichen jetzt soweit, dass sie, wenn sie möchten, auf eine Rücktrittbremse verzichten können. Bremsen müssen beim Jugendfahrrad vor allem leichtgängig sein, und die Bremshebelreichweite muss passen. In der Ausgangsstellung sollte der Bremshebel vom Jugendlichen mit dem zweiten Fingerglied erreicht werden können, während der Daumen um den Lenkergriff liegt. Am besten ist es, wenn der Bremshebel in der Reichweite individuell verstellbar ist. Wenn Sie beim lokalen Fachhändler kaufen, wird er das Fahrrad individuell auf den jugendlichen Fahrer einstellen.

Bremsen Jugendfahrrad
Kaufberatung Jugendfahrrad Zusammenfassung


  • passende Rahmengröße (ggf. mit Durchstieg)
  • individuell richtige Schaltung
  • leichtgängige Handbremse mit korrekter Anordnung der Bremshebel
  • Ausstattung gemäß Straßenverkehrsordnung


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2. Wir versenden Ihre Wünsche an mehrere Händler in Ihrer Nähe.

3. Sie erhalten Angebote von den Händlern und bekommen so, kostenlos einen Überblick.

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